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bonaNza

Das Wiener Elektronikduo bonaNza präsentiert mit we never die at home seinen frischen Clubsound aus unkonventionellen und virtuosen Beats und Samplingarbeiten. Fließend koppelt bonaNza kargen Minimalhouse mit Noise und Industrial, kantige Techno-Beats mit verträumten Filmmusikversätzen, oder fröhliche Reggaeton-Rhythmen mit düsteren, angezerrten E-Gitarrensounds. Vertraute Stimmungselektronik erscheint dabei in einem völlig neuen Kontext.

Seit 2006 treten Eberhard und JSX, zwei Altbekannte der Wiener Musikszene, als bonaNza sowohl auf Tanzflächen wie auch auf Kunstfestivals auf. Sie schaffen mit diesem Projekt Genre-Mixes und Neuentwürfe einer Clubmusik, die trotz ihrer Verspieltheit nichts an ihrer Tanzbarkeit einbüßen.

Alexander J. Eberhard – viola, electronic devices
JSX aka Jorge Sánchez-Chiong – turntables, electronic devices

 

bonaNza zu Gast im TAG

Dass Clubmusik, oder zumindest das was unter diesem Begriff zusammengefasst ist, nicht zwangsläufig den herkömmlichen und allseits bekannten Konventionen entsprechen muss, genau dafür liefert das Duo bonaNza eindrucksvoll den Beweis. Weiß man, wer sich die Köpfe hinter diesem Projekt verbirgt, wird das Bild schon etwas klarer. Alexander J. Eberhard und Jorge Sanchez-Chiong, beide ihres Zeichnens führende Vertreter der österreichischen Avantgarde-Elektroszene, wenden sich, wie auch auf ihrem im vergangenen Jahr erschienenen Album „we never die at home“ schön zu hören war, in ihrem Schaffen eigentlich immer den etwas anderen und ungewöhnlichen Soundentwürfen zu. Was sie im Duo betreiben, ist quasi die Neudefinition von Tanzmusik. Sie nähern sich dieser aus einer künstlerischen und experimentellen Richtung, lassen aber zu keiner Zeit irgendeine Kopflastigkeit zu. Die nächste Gelegenheit, bonaNza live zu erleben, gibt es am 18. März im Wiener TAG. Eröffnet wird der Abend von dem musikalisch nicht weniger ungewöhnlich agierenden Elektro-Duo Kilo.   mica (14.03.2013)

musikprotokoll 2008


Logo/Foto © ORF musikprotokoll
bonaNza (A)
The Opposite of Art / The Art of Opposites – a distorted view of Austrian musical heritage
musikprotokoll / Das Projekt ECAS

Ganz im Zeichen von ECAS, dem Projekt „European Cities of Advanced Sound“, steht der Eröffnungsabend des heurigen musikprotokolls im steirischen herbst. Pål Asle Pettersen aus Norwegen nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Mikrostruktur der Klänge. frufru lässt mit Hilfe einer Fülle an Instrumenten und Klangobjekten, die alle nicht größer als eine Schuhschachtel sind, große musikalische Formen, wie etwa die Nationalhymnen von Österreich und Norwegen zu Pop-Miniaturen zusammenschrumpfen. Nils Henrik Asheim, wiederum aus Stavanger (Norwegen), der Festivalpartnerstadt für diesen ECAS-Abend, tritt mit der Quartettversion des improviserenden Stavanger Kitchen Orchestra auf. Und das Duo bonaNza mischt die österreichische Musikgeschichte auf, wenn Arnold Schönbergs „Pierrot” in einem Techno-Remix wiederauflebt oder Falcos Gesang auf Dominikanischen Merengue trifft.
Aus dem Umfeld des Numusic Festivals in Stavanger kommen die Arbeiten der Britin Natasha Barrett, die im Kunstradio Kontext on-site | on-air | on-line akustische Klangwelten Norwegens und Österreichs ineinander gleiten lässt, wenn sich das Rauschen der Nordsee mit dem Plätschern der Mur vereint.